Methoden zur Haarentfernung:

Trockenrasur

Geschichtlich geht der Vorgang der Trockenrasur auf die antiken Völker Roms und Griechenlands zurück. In den damaligen Gesellschaftsformen war die Verwendung von Wasser zwar weit verbreitet – stand für kosmetische Anwendungen aber nur den höheren Gesellschaftsschichten zur Verfügung. Da die ärmeren Bürger zudem keinerlei Seifen und sonstige Kosmetika besaßen, rasierten sich die Männer die trockene Haut. Die Prozedur hat sich zwar immer wieder den Ruf erworben, zu unsauberen Ergebnissen zu führen oder sogar Rötungen und Irritationen hervorzurufen. Das ist jedoch nicht ganz richtig. Wird das Vorhaben sorgfältig durchgeführt, so gilt die Rasur als die vielleicht beste Methode einer makellosen Haarentfernung für Frauen und Männer.

Es geht auch ohne Wasser

Im Vorfeld einer soliden Trockenrasur ist es daher nicht nötig, die behaarte Hautpartie zu befeuchten. Ebenso sollte ein Einschäumen mit Seifen vermieden werden. Als besonders pflegend wird es allerdings angesehen, die betroffene Stelle vor dem Rasieren mit einem hochwertigen Pre-Shave-Öl zu behandeln. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die bei der Rasur gelösten Hautschuppen keinerlei Poren rund um die Haarwurzeln verschließen – wodurch in der Folge nicht selten Rasierpickel und sogar Ausschläge entstehen könnten. Beim Einsatz eines Öles sollte die Hautverträglichkeit allerdings zuvor getestet werden, um etwaige Allergien auszuschließen und somit eine Rasur zu gewährleisten, die perfekten Ansprüchen genügt.

So gelingt die Rasur

Im Gegensatz zu anderen Formen der Haarentfernung sind für die Trockenrasur maximal zwei Durchgänge erforderlich. Beim ersten führt der Anwender den zumeist elektrischen Rasierer mit dem Strich des Haarwuchses. Hierbei sollten bereits alle sichtbaren und somit auf der Haut stehenden Haarpartien entfernt werden. Wer über eine robuste Haut verfügt, kann in einem zweiten Durchgang auch gegen den Strich arbeiten, wodurch sich das Ergebnis verbessern lässt: Die Haare werden bis zu einem Millimeter tief innerhalb der Poren abgeschnitten. Das Endresultat präsentiert sich makellos. Sichtbare Unsauberkeiten verbliebener Haare oder Hautschuppen sollten nicht mehr vorliegen. Die Haut wirkt glatt und gepflegt.

Die Nachbehandlung der Trockenrasur

Allerdings gilt auch, dass insbesondere Trockenrasierer mit mehreren einhundert Rotationsbewegungen pro Minute die Haut zunächst irritieren können. Insbesondere dann, wenn diese vor der Rasur nicht mit einem Öl behandelt wurde. Entsprechend wichtig ist es, in der Nachsorge eine Linderung vorhandener Reizungen herbeizuführen. Auch hierfür stehen Cremes, Öle oder Balsame bereit, die eine milde Pflege gewährleisten. Abzuraten ist dagegen von einem Aftershave, das auf alkoholischer Basis die Haut befeuchten soll. Meist lösen die dafür verwendeten Ausgangsprodukte ein starkes Brennen auf den behandelten Partien aus. Sogar Rötungen und Rasurpickel lassen sich innerhalb weniger Minuten erkennen – und das nicht einmal nur bei Menschen mit sensibler Haut.

Nach der Rasur hat es sich bewiesen, dass Balsame einer der besten Methoden zur Nachsorge sind. Diese sind oft mit einer Dreifachwirkung versehen und verhindern somit unangenehme Zustände oder unästhetische Hautstellen. So auch der ilon Bodyshave Balsam, der beruhigend, feuchtigkeitsspendend und antibakteriell wirkt.

Die Vorteile der Trockenrasur

Doch nicht alleine das Ergebnis einer sorgsam durchgeführten Trockenrasur zeigt sich auf hohem Niveau. Der gesamte Ablauf ist mit zahlreichen Vorteilen verbunden:

  • Geringer Zeitaufwand: Die Rasur lässt sich ohne größere Vor- und Nachbehandlungen durchführen
  • Kosten werden gespart: Da lediglich ein Trockenrasierer erforderlich ist und auf Seifen und Rasierschaum verzichtet werden kann, lässt sich bares Geld sparen
  • Eine makellose Haut: Aufgrund des Verzichtes von Chemikalien wird die Haut nur in geringem Maße beansprucht – Rötungen und Entzündungen entstehen nur selten
  • Gute Ergebnisse: Auch ungeübte Personen erzielen bei der Trockenrasur sehenswerte Resultate, da der gesamte Vorgang vergleichsweise simpel verläuft

Zu beachten ist jedoch, dass die Trockenrasur ausnahmslos mit einem elektrischen Rasiergerät erfolgen sollte. Zwar können auch der Sicherheitsrasierer, das Rasiermesser oder der Rasierhobel ohne Vorbehandlung über die Haut geführt werden. Jedoch kommt es hierbei zu leichten Schmerzen, da sich das Eindringen der scharfen Klinge in die Haut meist nicht verhindern lässt. Ein elektrischer Trockenrasierer arbeitet aufgrund seiner abgeflachten Klingen dagegen lediglich auf der Oberfläche der Haut, wobei er das einzelne Haar greift und sanft anhebt. Auf diese Weise liegt die tatsächliche Schnittstelle etwa einen Millimeter tief in der Hautpore. Das Ergebnis ist also perfekt. Der kleine Nachteil hierbei: Hochwertige Trockenrasierer sollten nicht weniger als etwa 150 Euro kosten – kennen nach oben aber nur wenige Grenzen.

 

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