Schematische Darstellung der verletzten Haut nach der Rasur

Hilfe nach der Rasur

Rasurverletzungen – Was tun?

Rasurverletzungen sind zumeist feine Schnitte, die durch unsachgemäßes Rasieren entstehen. Aber auch Hauttypus und die Art der Rasur spielen eine Rolle. Herkömmliche Schnittverletzungen passieren bei der Nassrasur aber auch bei der Trockenrasur. Man kann den Verletzungen vorbeugen und bereits vorhandene pflegen, so dass sie schneller heilen und das Entzündungsrisiko minimiert wird. Am besten ist aber ein korrektes und konzentriertes Rasieren.

Schon lange rasieren sich Männer und Frauen nicht nur im Gesicht. Auch andere Körperteile wie Brust, Beine, Bauch oder der Intimbereich werden von Haaren entfernt. Oftmals wird dabei vergessen, dass die einzelnen Körperstellen über unterschiedliche Hautstärken verfügen. Die Haut ist im Gesicht im Allgemeinen stärker als im Intimbereich, weshalb es gerade dort zu Rasurunfällen kommen kann. Hinzu kommt auch eine erschwerte Körperhaltung beim Rasieren. Doch auch die Gesichtshaut ist nicht vor Schnitten geschützt.

Rasurverletzungen – feine Schnitte in der Haut

Unter einer Rasurverletzung versteht man eine Schnittverletzung. Die Rasierklinge wird falsch geführt und es kommt zu einem Schnitt, der die Haut verletzt. Die häufigste Ursache für Rasurverletzungen ist Hektik. Wer eine Rasur unzureichend vorbereitet und die Klinge hektisch führt, erhöht das Risiko einer Schnittverletzung. Ruhige und sanfte Bewegungen sind entscheidend und machen die Rasur angenehm. Ein Schnitt, der durch eine Rasierklinge herbeigeführt wurde, blutet meistens längere Zeit und man muss die Rasur unterbrechen, um die Blutung zu stillen. Dringen Rasierschaum, Seife oder Gel in die Verletzung ein, kommt es zu einem brennenden Schmerz. Bei der Entfernung von Intimhaaren kommt hinzu, dass die Verletzungen das Risiko von Genitalwarzen erhöhen. Durch die offenen Verletzungsstellen können Erreger in den Körper gelangen. Geht man mit einem frisch rasierten (und verletzten) Intimbereich zum Beispiel in Saunen oder Solarien, kann man sich dort mit Warzenviren infizieren, sofern dort verkeimte Flächen anzutreffen sind.

Was man gegen Schnitte beim Rasieren tun kann

Beim Rasieren kann es regelmäßig zu kleinen Verletzungen kommen, die nicht sichtbar sind. Erst größere Schnitte fallen durch Schmerzen und Blutung auf. Deshalb ist die Pflege der rasierten Stelle immer notwendig. Um Schnittverletzungen zu vermeiden, sollte man die Rasierklinge langsam und gleichmäßig führen. Auch ist der Winkel wichtig, in welchem die Klinge gezogen wird. Hier gilt es, ein wenig zu experimentieren. Zudem sollte man „mit dem Strich“ der Haare und nicht entgegen rasieren. Eine Nassrasur reduziert ebenso das Risiko von Verletzungen, weil die Klinge geschmeidig gezogen werden kann. Trockene Haut erhöht das Risiko von Schnitten, weil die Reibung größer ist. Bei vorhandenen Verletzungen wird die Blutung durch Druck gestoppt. Man drückt ein Taschentuch oder Ähnliches auf die blutende Stelle und wartet, bis die Blutung nachgelassen hat. Alternativ kann man auch kaltes Wasser auf die verletzte Stelle tröpfeln. Dieses schließt die Poren und somit wird auch die Blutung reduziert. Zur Nachbehandlung kann man Heilsalben oder entzündungshemmende Cremes auftragen. Auch ein Alaunstift hilft, um die Blutung zu stoppen und die Wunde zu schließen. Ist die Wunde geschlossen bzw. hat die Blutung aufgehört, sollte man die betroffene Stelle nicht nochmal rasieren, denn das Risiko, die Haut wieder zu öffnen, ist groß. Eine ruhige Hand ist die beste Methode gegen Schnittverletzungen.

 
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